Obwohl es verschiedene Organisationen nicht empfehlen, den Trampolin Sport als Freizeitaktivität zu betreiben, macht es doch sehr viel Spaß und kann eine gute Übung sein, insofern gute Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind, die verhindern dass man vom Trampolin fällt bzw. diesen Sturz abfangen können.

Es gibt zwei Hauptarten von Trampolinen: Zum ersten das Freizeittrampolin und zum zweiten das Wettbewerbstrampolin. Beide Typen können rund, achteckig oder viereckig sein. Da Freizeittrampoline dafür gebaut wurden, um sie sich in den Garten oder Hof zu stellen, sind diese oft nicht so stark gebaut, wie Wettbewerbstrampoline. Deshalb sollte extra darauf geachtet werden, wenn Sie Freizeittrampoline benutzen. Das heißt Sie sollten auf den Zustand achten und Reperaturen vornehmen, falls das Trampolin zum Beispiel anfängt zu rosten.

Kurzer Überblick über die Geschichte des Trampolin Springens
Im frühen 20. Jahrhundert, wurden sogenannte „Sprung Betten“ für verschieden Auftritten auf der Bühne genutzt, um das Publikum zu unterhalten. Dies wird als erstes Trampolin Springen in der Geschichte angesehen, da diese „Betten“ ungefähr so benutzt wurden, wie wir das Trampolin heute kennen. Doch auch die Eskimos benutzten früher ein Art Trampolin, da Sie sich gegenseitig auf Walross Haut in die Luft warfen.

George Nissen, ein Gymnastik-Athlet und Wettbewerbs Taucher, und sein Freund Larry Griswold entwarfen das erste moderne Trampolin im Jahre 1934. Dabei wurden Sie von Circus Trapez Artisten inspiriert. Sie stellten den ersten Prototyp her – ein gespanntes Stück von Segeltuch, mit eingesetzten Kabeltüllen, welche an einen Stahlrahmen befestigt waren. Dieses Trampolin war ein großer Erfolg und so wurde „Trampolin“ ein Begriff, den man in jedem Haushalt kannte.

Das Trampolin wurde seitdem nicht nur aus Freizeit- oder Wettbewerbsgründen genutzt, sondern auch für das Training für Piloten und Astronauten.

Trampolin Springen als Sport:
Das Trampolin Springen wurde als Wettbewerbssportart im Jahre 2000 bei den Olympischen Spielen eingeführt. Das Hauptziel dieser Sportart ist es akrobatische Sprünge durchzuführen, während man auf dem Trampolin springt. Dafür werden Punkte für das durchführen von Kunststücken wie Hechtsprünge, Saltos oder ähnliches vergeben. „Trampolining“ beinhaltet Wettbewerbe, wie das individuelle Springen, sowie synchronisiertes Springen und auch Doppel-Mini-Trampolin springen.

Trampolin Springen und Extremsportarten
Eins der letzten Innovationen im Trampolin Spring-Bereich ist die Einführung von Bungee Trampolinen bei der „World of Extreme Sports“. Bei dieser Schwerkraft trotzenden Sportart hat der Springer einen verstellbaren Kabelgurt um seine Hüfte, welcher mit zwei Bungeeseilen verbunden ist. Dies ermöglicht Sprünge von 12-20 Meter Höhe, weswegen bei dieser Sportart noch komplexere Sprüngen und X-Fache Saltos durchgeführt werden können. Obwohl sich diese Art des Trampolin Springens deutlich spektakulärer und gefährlicher anhört, wird es doch von vielen Leuten als sicherer angesehen als das normale Trampolin Springen. Das liegt daran, dass der Springer mit den zwei Bungeeseilen abgesichert ist, welche so an Säulen oder ähnliches gefestigt sind, dass der Springer praktisch unmöglich vom Trampolin abkommen kann. Dies verhindert also, dass er neben dem Trampolin landet, was eigentlich die häufigste Ursache von Verletzungen ist.

-->

Comments are closed.


  • Weitere Artikel:
  • Blogroll: